Die Schweiz ist aufgrund ihres international bedeutenden und vernetzten Finanzplatzes auch im Visier von Kriminellen. Die Bedrohungen bestehen vor allem in Zusammenhang mit Vortaten in den Bereichen der organisierten Kriminalität, Korruption, Vermögens- und Steuerkriminalität. Aufgrund der starken internationalen Vernetzung des Schweizer Finanzplatzes haben diese Bedrohungen oft auch eine internationale Dimension. Das Risiko für Terrorismusfinanzierung bleibt derzeit vergleichsweise begrenzt. Die Analyse zeigt ausserdem, dass in bestimmten Sektoren und Branchen ein besonders hohes Risiko für Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung besteht. Dazu zählen insbesondere Branchen mit hoher Exposition zum Ausland und starker Verbreitung von neuen Technologien sowie erst kürzlich regulierte Bereiche.
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Bericht·Wirtschaft, Finanzplatz, Wettbewerb·Dokumentenbefund
Dritter nationaler Risiko-Bericht zu Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung
Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert. Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.