Der Bundesrat wird beauftragt, eine nationale Kühlungsstrategie zu erarbeiten. Diese soll aufzeigen, wie der steigende Kühlbedarf von Gebäuden möglichst energieeffizient, klimafreundlich und netzdienlich gedeckt werden kann. Dabei soll er insbesondere prüfen: wie Fehlanreize vermieden werden können, die ineffiziente mobile Kühlgeräte gegenüber effizienten und umweltfreundlicheren Lösungen begünstigen; wie die kantonalen und kommunalen Anforderungen an aktive und passive Kühlung vereinfacht und soweit sinnvoll harmonisiert werden können, insbesondere durch erleichterte Verfahren für energieeffiziente, umweltfreundliche und netzdienliche Anlagen; wie Heizen und Kühlen sowie Klimaschutz und Klimaanpassung besser zusammengedacht werden können, insbesondere durch die Nutzung von Solarstromüberschüssen und die Vermeidung zusätzlicher Lastspitzen; welche Lösungen sich je nach Siedlungsstruktur und Gebäudetyp eignen und welche Rolle dabei Fernkälte, Erdsonden und reversible Wärmepumpen spielen können; ob schweizweit harmonisierte Grundlagen für Erdsonden geschaffen werden sollen, insbesondere bezüglich Potenzial, saisonaler Wärmespeicherung, Grundwasserschutz und Übernutzungsrisiken.