Die langfristige Entwicklung der Leistungen der Schülerinnen und Schüler in der Schweiz variiert je nach Kompetenzbereich. Während sich in den Naturwissenschaften über die letzten zehn Jahre hinweg ein stabiles Leistungsniveau zeigt, sinken die Leistungen in Mathematik und im Lesen. Die Tendenz der rückläufigen Resultate zeigt sich auch im OECD-Durchschnitt.

In der Hauptdomäne Naturwissenschaften wurden zusätzlich die individuellen Merkmale untersucht. Dabei zeigen sich in der Schweiz keine signifikanten Geschlechterunterschiede. Von Bedeutung sind hingegen die soziale Herkunft, die zu Hause gesprochene Sprache und der Migrationshintergrund. Insbesondere Schülerinnen und Schüler aus dem untersten Viertel der sozialen Herkunft, erzielen signifikant tiefere Leistungen als jene aus den drei übrigen Vierteln.