Die aktuelle Trockenheit zeigt deutlich, dass es im Sömmerungsgebiet Anpassungen braucht, um eine langfristige Bewirtschaftung zu sichern. Es ist damit zu rechnen, dass auch in den kommenden Jahren die Wasserverfügbarkeit eine Herausforderung darstellen wird. Es ist daher notwendig, jetzt entschlossen zu handeln. Wird dies nicht gemacht, muss befürchtet werden, dass etliche Sömmerungsgebiet aufgegeben und somit der Verwaldung und Verbuschung preisgegeben werden, mit Folgen für die Biodiversität, die Landschaft und den Tourismus. Die Waldbrandgefahr und damit auch die Bekämpfung von Waldbränden wird in deshalb in Zukunft ein grosse Herausforderung sein! Wasserlagunen könnten unter anderem auch zusätzlich als Löschwasserreserven genutzt werden! Der Bundesrat wird gebeten: folgenden Fragen zu beantworten: Wie ist es möglich die Bewilligung von Bewirtschaftungswegen für Alpen zu vereinfachen und gleichzeitig stärker zu unterstützen, damit bei Bedarf Wasser vereinfacht auf die Alpen gebracht werden kann? Welche Möglichkeiten in Bezug auf die Bewilligungsverfahren sieht der Bundesrat für Wasserlagunen um das Anlegen von Wasserreserven auf den Alpen zu ermöglichen? Wie ist eine stärkere Finanzierung von Speicherlösungen für Wasser mit Zisternen die Frost tauglich sind möglich? Ist der Bundesrat bereit die Anforderungen an Restwassermengen bei Quellfassungen so anzupassen das eine Quelle zu 100 % gefasst werden kann und so verhindert wird das zwei statt nur eine Quelle gefasst werden muss?
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Bericht·Energie, Umwelt, Versorgung·Dokumentenbefund
Geschäft 26.4093: Anpassungen an die Trockenheit
Die aktuelle Trockenheit zeigt deutlich, dass es im Sömmerungsgebiet Anpassungen braucht, um eine langfristige Bewirtschaftung zu sichern.