Le conseiller national Walter Gartmann a déposé le 30 septembre 2026 l'interpellation 26.4357 auprès du Conseil fédéral. L'interpellation demande si le Conseil fédéral a l'intention de remplacer, à moyen ou à long terme, Microsoft 365 dans l'administration fédérale, en tout ou en partie, par une alternative open source. Selon l'interpellation, le déploiement de Microsoft 365 dans l'administration fédérale est achevé ; parallèlement, un travail est déjà en cours sur une alternative open source.

Exigences de l'interpellation

L'interpellation exige du Conseil fédéral un bilan complet des coûts et avantages avant toute substitution plus poussée de Microsoft 365. Cela comprend les coûts jusqu'ici engagés pour l'acquisition, le déploiement, la migration et l'exploitation de Microsoft 365, ainsi que les coûts totaux prévus d'une alternative open source. L'interpellation interroge également sur les problèmes concrets de sécurité ou de souveraineté du système actuel, alors que Microsoft dispose de régions de centres de données en Suisse, collabore avec des partenaires suisses et que la Confédération prévoit déjà des exigences de sécurité supplémentaires et des infrastructures propres pour les données particulièrement sensibles. L'interpellation exige en outre une attribution personnelle de la responsabilité politique et opérationnelle en cas d'échec du projet ou de dérapage des coûts.

Texte déposé de l'interpellation

« Kaum ist die Einführung von Microsoft 365 in der Bundesverwaltung abgeschlossen, wird bereits an einer Open-Source-Alternative gearbeitet. Grundsätzlich ist es richtig, Abhängigkeiten zu prüfen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob der Bund hier erneut Gefahr läuft, ein funktionierendes System zum kostspieligen IT-Experimentierfeld zu machen. Microsoft 365 ist etabliert und wird in der Bundesverwaltung breit eingesetzt. Microsoft verfügt zudem über Rechenzentrumsregionen in der Schweiz und arbeitet eng mit Schweizer Partnern zusammen. Für besonders schützenswerte Daten hat der Bund zusätzliche Vorgaben und eigene Infrastrukturen. Vor diesem Hintergrund muss nachvollziehbar dargelegt werden, welchen konkreten Mehrwert ein paralleles oder neues System tatsächlich bringt. […] Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: Beabsichtigt der Bund mittel- oder langfristig, Microsoft 365 ganz oder teilweise zu ersetzen? Wie hoch waren sämtliche bisherigen Kosten für Beschaffung, Einführung, Migration und Betrieb von Microsoft 365? Wie hoch sind die erwarteten Gesamtkosten der Open-Source-Alternative einschliesslich Entwicklung, Migration, Schnittstellen und Parallelbetrieb? Welcher konkret bezifferbare finanzielle, sicherheitstechnische und betriebliche Mehrwert rechtfertigt den Aufbau eines neuen Systems? Welche konkreten Sicherheits- oder Souveränitätsprobleme bestehen beim heutigen System trotz Schweizer Rechenzentrumsregionen von Microsoft und der bestehenden Sicherheitsvorgaben des Bundes? Kann der Bundesrat gewährleisten, dass die neue Lösung bezüglich Funktionalität, Sicherheit, Verfügbarkeit, Kompatibilität und Produktivität mindestens gleichwertig ist? Wer trägt persönlich die politische und operative Verantwortung, wenn dieses Projekt scheitert, die Kosten aus dem Ruder laufen oder ein funktionierendes System am Ende teuer ersetzt werden muss? Ist der Bundesrat bereit, vor einer weitergehenden Ablösung von Microsoft 365 dem Parlament eine vollständige Kosten-Nutzen-Rechnung vorzulegen? » (Original: Deutsch)