Aufgrund der neuesten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz wird derzeit die Sicherheit im Online-Ausstellungsprozess für die E-ID weiter erhöht. Namentlich durch den Einsatz von weiteren technischen Vorkehrungen sollen beispielsweise das Einschleusen von Schadsoftware auf dem Endgerät erschwert und die Erkennung von Deepfakes gestärkt werden.
Gerade in Digitalisierungsprojekten führt der Weg zu den besten Lösungen immer über die aktive Suche nach Lücken im System. Nicht nur in der Informatik, aber besonders in diesem Bereich wird aus Fehlern gelernt, betont Justizminister Beat Jans. Zur Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität werden deshalb im Programm E‑ID seit jeher verschiedene Massnahmen umgesetzt. Zu nennen sind insbesondere die Transparenz durch Open Source, die Durchführung von Penetrationstests sowie Bug-Bounty-Programmen. Damit sollen Schwachstellen und Optimierungen im Quellcode identifiziert werden.