Nach aktueller Prognose können diese Ziele schrittweise bis 2030 erreicht werden. Ein Teil des Nutzens ist bereits realisiert, beispielsweise bei den digitalen Basisinfrastrukturen, den Grenzkontrollsystemen oder der LSVA. Die volle Ausschöpfung des Potenzials setzt jedoch voraus, dass die neuen digitalen Lösungen konsequent genutzt, bisherige Systeme ausser Betrieb genommen, das totalrevidierte Zollrecht in Kraft gesetzt sowie internationale und infrastrukturelle Voraussetzungen geschaffen werden.
Vom bewilligten Sonderkredit von 393 Millionen Franken waren Ende Juni 2026 rund 346,5 Millionen Franken (88 Prozent) verbraucht. Die verbleibenden Mittel werden bis Ende 2026 beziehungsweise als zweckgebundene Reserven 2027 für die Weiter- und Fertigentwicklung einzelner Vorhaben verwendet. Der Verpflichtungskredit wird damit eingehalten.
Quelle
Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), «DaziT: Programm wird abgeschlossen – digitale Transformation geht weiter», 1. September 2026, Abschnitt «Effizienzgewinne und Einsparungen ohne Kostenüberschreitung».